Stromerzeugung aus Photovoltaik 2016, Solarstrom

Photovoltaik Ausbau, installierte Leistung in Deutschland

Photovoltaik Investitionen

Stromerzeugung Deutschland 2016: Strommix

Infografik Karte Photovoltaik in Deutschland

Neu installierte Photovoltaik-Anlagen (Solaranlagen) in Deutschland 2015

Statistik Jobs in der Photovoltaik in Deutschland

Zustimmung erneuerbare Energien in Deutschland

Daten, Fakten & Meinungen zum Solarstrom

Photovoltaik in Deutschland

Die Photovoltaik hat in Deutschland in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Heute liefern mehr als 1,58 Millionen Solaranlagen knapp 6% des hierzulande benötigten Stroms und der Anteil der Photovoltaik an der Energiebereitstellung steigt kontinuierlich weiter. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat viel zum rasanten Wachstum beigetragen, ist aber auch für die stark rückläufigen Entwicklung mitverantwortlich. Der deutsche Solarmarkt blieb 2016 mit einem Zubau von nur 1,53 Gigawatt weit hinter der Planung der Bundesregierung [2,4 - 2,6 GW] zurück.

Photovoltaik in Zahlen

An einem wolkenlosen Tag erreicht uns eine Sonnenstrahlung von etwa 1.000 Watt pro Quadratmeter. Welt der Physik

1,58Millionen
installierte Photovoltaik Anlagen in Deutschland
5,9Prozent
Anteil an der deutschen Stromerzeugung 2016
41,2Gigawatt
installierte Gesamtleistung in Deutschland
1,53Gigawatt
neu installierte Leistung 2016
Quellen: BMWi BSW-Solar BDEW     Stand: Ende 2016
38,3 Mrd. kWh
produzierter Solarstrom 2016
5,4 Mrd. kWh
Solarstromertrag des Spitzenmonats Juli 2016
24Mio. Tonnen
Einsparung des Klimagases CO2 im Jahr 2016
1,58Mrd. Euro
Investitionen in den Bau neuer Solaranlagen 2016

Investitionen und Vergütungssätze in der Photovoltaik

Investitionen in den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen, EEG-Vergütungssätze 2000 - 2016

Photovoltaik Investitionen
EEG, Energiewende, Investitionen, Photovoltaik, Solar, Vergütung BMWi

Nachdem in der Solar-Branche im Jahr 2010 die Rekordsumme von 19,5 Milliarden Euro investiert wurde, ging das Volumen jedes Jahr deutlich zurück [- 92%] und lag im vergangenen Jahr mit 1,58 Mrd. € weit unter dem Niveau von 2004 [3,5 Mrd. €].
Hauptgrund für den Rückgang ist die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom und der Wechsel zu Ausschreibungsverfahren. In der Photovoltaik ist die feste Einspeisevergütung die marktdominierende Art des Energieverkaufs. Zur Jahrtausendwende wurde für die Kilowattstunde Solarstrom von der Dachanlage ein EEG-Vergütungssatz von etwa 50 Cent gezahlt. Dieser stieg bis 2004 auf 57,4 Cent und liegt jetzt bei 12,3 Cent.

Für Anlagen mittlerer Größe bis 10 MW wird die Einspeisevergütung nun über Ausschreibungen festgesetzt. Das niedrigste Gebot der Ausschreibungsrunde Anfang Februar 2017 lag bei 6,00 ct/kWh [Fraunhofer ISE]. Trotz sinkender Technologiekosten blieb der deutsche Solarmarkt auch 2016 mit einem Zubau von nur 1,53 Gigawatt weit hinter der Planung der Bundesregierung [2,4 - 2,6 GW] zurück. Die Investitionen in Photovoltaik machen nur noch 11% des Gesamtvolumens [14,2 Mrd. €] des Erneuerbare Energienmarktes aus.

Stromerzeugung aus Photovoltaik 2016

Gutes Solarstrom-Ergebnis trotz schlechter Wetterverhältnisse

Stromerzeugung aus Photovoltaik 2016, Solarstrom
2016, Deutschland, PV Anlagen, Solarstrom, Stromerzeugung Fraunhofer ISE

Trotz geringer Ausbauzahlen war 2016 für die Photovoltaik ein gutes Jahr. Die Solaranlagen zwischen Freiburg und Flensburg speisten insgesamt fast 38 Milliarden Kilowattstunden [Mrd. kWh] Solarstrom in das öffentliche Stromnetz ein.

Auch die schlechten Wetterverhältnisse konnten die PV-Anlagen nicht stoppen, im September mit 4,17 Mrd. kWh Sonnenstrom einen neuen Rekord aufzustellen. Der September 2016 lieferte damit 16% mehr als der Vorjahresmonat [3,6 Mrd. kWh].

Der Mai war ebenfalls ein Spitzenmonat. Am 8.5. um 13 Uhr lieferten alle PV-Anlagen gemeinsam 28,5 Gigawatt, was einem Anteil von 47% an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland entsprach. Ebenfalls im Mai erzeugten deutsche Solarstromanlagen dem Fraunhofer ISE zufolge mehr Strom als deutsche Kernkraftwerke [4,86 GW netto*].

Die dargestellten Informationen basieren auf den Daten der Fraunhofer ISE Energy Charts. 

* Die Bruttostromproduktion aus Kernenergie lag 2014 5,8% über der dargestellten Nettoproduktion. Eigenverbrauch 5,5%.

Photovoltaik Factsheet Deutschland

Zahlen, Fakten und Meinungen zum deutschen Solarstrom

Photovoltaik Ausbau, installierte Leistung in Deutschland
Deutschland, Photovoltaik, PV, Solar

Die Photovoltaik hat in Deutschland in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Heute liefern mehr als 1,5 Millionen Solaranlagen etwa 6,9 Prozent des hierzulande benötigten Stroms und der Anteil der Photovoltaik an der Energieerzeugung steigt kontinuierlich weiter. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat viel zum rasanten Wachstum beigetragen, ist aber auch für die inzwischen rückläufige Entwicklung mitverantwortlich.

Zwar war die Stromproduktion mit Solaranlagen in Deutschland noch nie so ertragreich wie 2014. In mehreren Monaten wurden Spitzenwerte erzielt. Der Juni 2014 war mit 4,8 Terawattstunden der zweitertragreichste Solarstrommonat seit der Rekordaufstellung im Juni 2013 (5,1 TWh). Insgesamt wurden 32,6 Terawattstunden (Mrd. kWh) Solarstrom erzeugt, was ein Anstieg von mehr als 5 Prozent gegenüber 2013 ist.

Doch die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom hat den Boom vorerst gestoppt. Im Jahr 2014 wurden nur 2,3 Milliarden Euro in den Bau neuer Photovoltaik-Anlagen investiert. Nachdem im Jahr 2010 der Investitions-Höchstwert von 18,4 Milliarden erreicht wurde, gingen die Investitionen jedes Jahr deutlich zurück und liegen nun wieder unter dem Niveau von 2004. Im Jahr 2014 wurden Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,9 GW neu installiert.

Hohe Subventions-Einschnitte, Preisverfall und Wettbewerbsdruck haben in den letzten 3 Jahren zu zahlreichen Geschäftsniederlegungen geführt. Infolge des Förderrückgangs von über 50 Prozent brach auch die Nachfrage nach Solaranlagen um etwa die Hälfte ein. Das kostete viele Jobs in Industrie und Handwerk. Bis Ende 2013 wurden so die Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche ebenfalls halbiert.

Das Leipziger Institut für Energie erwartet für 2015 einen neuen Tiefpunkt für den deutschen Solarmarkt mit Neuinstallationen von nur 1,3 bis 2,2 Gigawatt, was weit hinter der Planung der Bundesregierung zurückbleibt (2,4 – 2,6 GW).

Einspeisevergütung: Betreiber von Solaranlagen bekommen eine konstante Einspeisevergütung für die Dauer von 20 Jahren. Die lag 2004 noch bei etwa 57,4 Cent pro Kilowattstunde für eine Dachanlage mit einer Leistung bis 30 Kilowatt. Diese Vergütung wird monatlich gesenkt und betrug im Dezember 2014 nur noch etwa 12 Cent pro Kilowattstunde für eine neu installierte Anlage.

English version: Solar Power in Germany

Strommix 2016: Stromerzeugung in Deutschland

Anteil der Energiequellen an der Bruttostromerzeugung

Stromerzeugung Deutschland 2016: Strommix
2016, Deutschland, Erneuerbare Energien, Stromerzeugung, Strommix

Die Jahresauswertung der deutschen Bruttostromerzeugungsdaten zeigt ein leichtes Wachstum bei den Erneuerbaren Energien. Ökostom-Anlagen lieferten im Jahr 2016 rund 191,4 Terawattstunden [Mrd. kWh]. Somit wurde 2,1% mehr regenerativer Strom in das öffentliche Netz eingespeist als im Vorjahr [187,4 TWh].

Photovoltaikanlagen trugen im letzten Jahr 38,3 TWh zum deutschen Strommix bei. Die Produktion hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1% verringert. Windenergieanlagen produzierten im Jahr 2016 circa 79,8 TWh und lagen damit minimal [0,6 TWh] über dem Wert von 2015. Der geringe Anstieg in der Stromerzeugung trotz hoher Ausbauzahlen im Windsektor ist den Wetterbedingungen geschuldet. Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im vergangenen Jahr 118 TWh. und liegen damit auf dem zweiten Platz hinter der Braunkohle [150 TWh], aber noch vor der Steinkohle [110 TWh] und Kernenergie [84,9 TWh].
Die Wasserkraft produzierte 21,5 TWh, Biomasse [inkl. Siedlungsabfälle] speiste 51,7 THW ins Stromnetz ein. Beide liegen damit auf dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Die Stromerzeugung aus Kohle- und Kernkraftwerken hat 2016 leicht abgenommen. Kernkraftwerke lieferten 2016 rund 7,5% weniger Energie [84,9 TWh] was laut Fraunhofer ISE vor allem mit der Abschaltung des Reaktors Grafenrheinfeld im Juni 2015 zusammenhängt.

Auch die Stromerzeugung aus Braunkohlekraftwerken ging leicht zurück - 4,5 THW oder 2,9%. Steinkohle trägt nur noch 17% [110 TWh] zum Energiemix 2016 bei, was einem Verlust von 1,2 Prozentpunkten am Strommix entspricht. Der verminderte Kohleeinsatz schlägt sich laut Bericht der Agora Energiewende auch in der Klimabilanz nieder. Die CO2-Emissionen für die Stromproduktion gingen 2016 leicht zurück und lagen bei 306 Millionen Tonnen [-1,6% gegenüber 2015].

Besonders stark zugenommen hat 2016 die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken. Insgesamt erzeugten sie rund 78,5 Terawattstunden, was einer Steigerung von 26,6% im letzten Jahr entspricht. Der Grund für diesen Anstieg sind die gefallenen Großhandelspreise fur Erdgas. Mit einem Anteil von 12,1% am Erzeugungsmix lieferte Gas fast so viel Strom wie Kernkraftwerke [13,1%].

Laut Agora Energiewende liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien am deutschen Stromverbrauch bei 32,3%, was einem Anstieg um 0,8 Prozentpunkte entspricht.

Bruttostromerzeugung nach Energieträgern in Deutschland 2016 [vorläufig]

Energieträgerin Mrd. kWhin %
Kernenergie84,913,1
Braunkohle150,023,1
Steinkohle110,017,0
Erdgas78,512,1
Erneuerbare191,429,5
davon:
Wasser21,53,3
Wind79,812,3
Photovoltaik38,35,9
Biomasse51,78,0
Sonstige Energieträger33,35,1
Stromerzeugung [brutto] gesamt648100,0

Warum unterscheiden sich die Strommix-Daten beim Strom-Report von denen anderer Institute, Vereine oder Webseiten?

Das liegt häufig an der Erhebung oder Aktualität der Daten. Die Stromproduktion wird in Deutschland als Nettostromerzeugung oder Bruttostromerzeugung angegeben und kann je nach Energieträger bis zu 8% abweichen. Die Erzeugungsdaten von Windenergie- und Solaranlagen werden von den Übertragungsnetzbetreibern hochgerechnet und stehen immer erst Ende September des Folgejahres zur Verfügung. Daher auch die Anmerkung "vorläufig".

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Photovoltaik in Deutschland

Regionale Verteilung der installierten Leistung pro Quadratkilometer

Infografik Karte Photovoltaik in Deutschland
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Von Flensburg bis Freiburg sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,2 Gigawatt Peak (GWp) installiert. 2014 wurden insgesamt 32,6 Mrd. Kilowattstunden Strom aus Solarenergie ins Netz eingespeist. Damit erwirtschaftete die Photovoltaik 5,7 Prozent der erzeugten Strommenge in Deutschland.
Beinahe die Hälfte aller Anlagen steht in den beiden südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg. Im Freistaat wurden bisher Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 11,1 GW installiert. Mit etwas mehr als 5,1 GW liegt Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit einem Anlagenvolumen von über 4,2 Gigawatt.
Die Größe der Anlagen zeigt, dass der Bestand im Süden und Westen vor allem mit Aufdachanlagen umgesetzt wurde. In diesen Ländern liegt der Durchschnitt um einen Wert von 20 Kilowatt pro Anlage. In den ostdeutschen Bundesländern, wo große Solarparks errichtet wurden, liegt der Durchschnitt bei 70 Kilowatt. Mecklenburg-Vorpommern ist hier mit 103 kW pro Anlage der Spitzenreiter.
Update: Ende 2015  waren pro Kopf 487 Watt #Photovoltaik Leistung installiert.  [39,6 Mrd. kWh/ 81,3 Mio Einwohner].

Photovoltaik Neuinstallationen 2015 um 30% gesunken

Installationszahlen sinken - Stromproduktion bricht Rekorde

Neu installierte Photovoltaik-Anlagen (Solaranlagen) in Deutschland 2015
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Die Zahlen für die Neuinstallationen von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland bleiben nach dem schwachen Start ins neue Jahr auch im März 2015 hinter den Zielen der Bundesregierung zurück. Wie die Bundesnetzagentur berichtete, wurden im März nur 99 Megawatt [MW] Solarleistung installiert. In den Vormonaten Januar und Februar wurden Solaranlagen mit zusammen 221 MW Kapazität errichtet. Damit ist das Interesse an Photovoltaik-Anlagen im Vergleich zum Vorjahr um 30% gesunken, denn 2014 wurden im ersten Quartal 460 MW gemeldet [2015: 318 MW]. Bei gleichbleibendem Interesse läge das Jahres-Volumen für 2015 bei 1.300 MW und damit weit unterhalb des Ausbauziels der Bundesregierung von 2.400 MW.

Die Absenkung der Vergütungssätze für Solarstrom gemäß EEG geht weiter. Erst bei einem Installations-Volumen von unter 1.500 MW innerhalb eines Jahres wird die monatliche Degression ausgesetzt.

Zubau sinkt - Stromproduktion bricht Rekorde

Laut IWR erreichten deutsche Solaranlagen im März Platz 3 der produktionsstärksten PV-Monate, hinter den Sommermonaten Juli 2013 [5,1 Mrd. kWh] und Juni 2014 [4,8 Mrd. kWh]. Am 21. April stellte die Branche einen neuen Leistungsrekord auf und speiste 25.800 Megawatt in das deutsche Stromnetz ein. Der bisherige Rekord lag bei 24.200 MW [6. Juni 2014].

Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche

Bruttobeschäftigung in Deutschland 2008 - 2014

Statistik Jobs in der Photovoltaik in Deutschland
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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sollte stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Photovoltaik schaffen und durch die daraus erwachsene Planungs- und Investitionssicherheit sind in Deutschland bis 2011 auch rund 110.900 Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Industrie entstanden.

Seit 2011 erlebt die Photovoltaik-Branche jedoch einen strukturellen Wandel. Preisverfall, Wettbewerbsdruck und hohe Subventions-Einschnitte haben in den letzten 3 Jahren zu zahlreichen Geschäftsniederlegungen und Pleiten geführt. Infolge des Förderrückgangs von über 50 Prozent brach auch die Nachfrage um die Hälfte ein.

Die Kürzungen kosteten nicht nur viele Arbeitsplätze in der Industrie, auch bei Installations- und Handwerksbetrieben gingen Jobs verloren. Bis Ende 2013 wurden die Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche halbiert. Den Einbruch der Inlandsnachfrage konnten viele Unternehmen nicht durch Produktionsumstellung oder Auslandsgeschäfte kompensieren, sodass sich der Trend in der Beschäftigungsentwicklung auch 2014 fortsetzte. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) sind nur noch 45.000 bis 50.000 Menschen in der Photovoltaik-Industrie beschäftigt.

Akzeptanz von Kraftwerken in der Nachbarschaft

Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien

Zustimmung erneuerbare Energien in Deutschland
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Laut einer TNS Emnid-Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93% der Deutschen sehr wichtig und die Mehrheit steht regenerativen Erzeugungsanlagen auch im eigenen Wohnumfeld positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel der Befragten finden Solar- und Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft gut oder sehr gut. Haben die Befragten bereits Vorerfahrungen mit entsprechenden Anlagen in ihrer Nachbarschaft gemacht, steigt die Akzeptanz laut AEE. Bei den Solarparks erhöht sich die Zustimmung von 73 auf 90%, bei Windkraft von 52 auf 69% und bei Biogas von 39 auf 56%.

Im Gegensatz dazu...

ist die Akzeptanz gegenüber fossilen und atomaren Kraftwerken deutlich geringer. Aber auch hier steigt die Zahl der Befürworter mit dem Erfahrungswert. Bei Gaskraftwerken erhöht sich die Akzeptanz von 19 auf 40%, bei Kernkraft von 5 auf 17%. Haben die Befragten bereits Vorerfahrungen mit Kohlekraft steigt die Zustimmung sogar von 6 auf 30%.

Im Jahr 2012 befürworteten laut TNS Emnid noch 77% der Befragten (ohne Vorerfahrung) den Bau eines Solarparks im direkten Umfeld. Die Umfragewerte für Windkraftanlagen sinken etwas [56%]. Kohlekraft hat 2%punkte Zustimmung verloren. Atomkraft legt 2%punkte zu und erreicht so den Akzeptanzwert von 2010 - dem Jahr vor der Nuklearkatastrophe von Fukushima.

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