2019-05-19

Jobs in den Erneuerbaren: Windenergie ist Zugpferd

2016 gab es wieder mehr Beschäftigung bei den Erneuerbaren Energien. 338.600 Menschen arbeiteten für Sonne, Wind & Co. und damit 10.000 mehr als noch im Vorjahr. Größter Arbeitgeber mit 160.200 Jobs ist die Windbranche. 133.000 Arbeitsplätze entfallen auf die Windenergie an Land. Für die Offshore-Windenergie arbeiten 27.200 Menschen.

Die Job-Entwicklung in der Windenergie hat bislang eine steigende Tendenz. Seit der Jahrtausendwende wurden 113.400 Arbeitsplätze geschaffen. Damit hat sich die Zahl der Arbeitsplätze seit dem Jahr 2000 [46.800] mehr als verdreifacht.

2016 trug die Beschäftigung in der Windenergie-Branche 47% zur Gesamtbeschäftigung in den Erneuerbaren Energien bei.

Ganz anders sieht es bei den konventionellen Energien aus.
Im Steinkohlebergbau und den damit verbundenen Sektoren waren im Jahr 2000 noch 101.481 Menschen beschäftig. Im Jahr 2016 ist die Zahl der Jobs auf 11.485 gesunken. Die direkte und indirekte Beschäftigung im Braunkohlesektor ging von 31.396 auf 19.413 Jobs zurück. Es wurden insgesamt 101.979 Jobs abgebaut.

 

Die Studie des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie [durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) mbH] erfasst die Beschäftigung bei den erneuerbaren Energien unter 2 Gesichtspunkten: Es werden die Personen gezählt, die unmittelbar im Betrieb und der Wartung von Anlagen zur Energieerzeugung in Deutschland beschäftigt sind. Des Weiteren erfasst sie die Beschäftigten, die EE-Anlagen oder Teile davon herstellen [z.B. Rotorblätter von Windrädern]

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