Stromtarife vergleichen: Mit diesen Tarifen lässt sich 2018 sparen.

Ob wohl es knapp als 18.000 Stromtarife gibt – und darunter auch einige günstige – haben die Strompreise 2017 im Schnitt das Rekordhoch von 29 Cent je Kilowattstunde erreicht. Eine Familie mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt heute fast 50% mehr für ihren Stromtarif als noch vor 10 Jahren.  Größter Kostentreiber ist der Staat, der seinen Anteil an Abgaben und Steuern bereits auf 55% erhöht hat.

Nun sollen zum Jahreswechsel 2018 in weiten Teilen Deutschlands die Strompreise fallen, denn die Kosten für den Stromtransport werden günstiger. Doch bisher gibt es nur vereinzelt Meldungen von Stromversorgern, die diese Preissenkungen auch an Ihre Kunden weitergeben werden. Grund Genug für viele Stromkunden den Anbieter oder den Stromtarif zu wechseln.

Diese Stromtarife gibt es

Neben einer Vielzahl unterschiedlicher Stromtarife von Stadtwerken und den 4 großen Energiekonzernen E.ON, EnBW, Vattenfall und innogy [ex RWE] gibt es reine Öko-Stromtarife und günstigen Strom vom Discounter. Dieser Billigstrom ist eine Alternative, doch wer verlässlich sparen möchte, sollte bei diesen Stromtarifen einige Dinge beachten, um nicht am Ende draufzuzahlen.

Ein Stromtarif muss  zum Verbrauchsverhalten des Kunden passen. Deshalb finden Sie hier einen Überblick über die Angebot der Stromanbieter und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Stromtarife.

Empfehlungen für den Stromtarif

Generell sollte bei der Wahl der Stromtarife die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist kurz gewählt werden, damit man flexibel ist.  Eine lange – möglichst vollständige – Preisgarantie ist empfehlenswert, die vor Preiserhöhungen schützt. Die Zahlungsweise beim neuen Stromtarif ist ebenfalls wichtig. Wer nicht im Voraus zahlen will, wählt den monatlichen Abschlag.

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Stromtarif für Einsteiger: der Grundversorgertarif

Im Grundversorgertarif ist jeder, der noch nie den Anbieter oder den Stromtarif gewechselt hat. In diesem Tarif landet man auch automatisch, wenn man in eine neue Wohnung zieht und das erste Mal das Licht anschaltet. Ein Grundversorger ist der örtliche Stromanbieter [meist die Stadtwerke] und der Grundversorgertarif häufig der teuerste Tarif im Angebot. Kunden, die mit Ihrem Versorger zufrieden sind, können ihn einfach nach einem besseren Stromtarif fragen.

Stromtarife mit Sofort- oder Neukundenbonus

Die meisten Stromtarife haben heutzutage einen Neukundenbonus oder Wechselbonus, um den Wechsel attraktiver zu machen. Der Bonus wird in der Regel nach dem ersten Belieferungsjahr ausgezahlt. Manche Anbieter haben auch einen Sofortbonus im Programm, der oft schon wenige Wochen nach Belieferungsbeginn ausgezahlt wird. Alle Bonuszahlungen werden in den Tarifrechnern deutlich gekennzeichnet, aber in den Jahrespreis einberechnet. Diese Einstellung zum Wunschtarif lässt sich meist einfach ausstellen.

Strompakete oder Pakettarife

Stromtarife mit einem festen Kontingent Kilowattstunden sind oft günstiger, bergen aber auch Risiken. Kennt man seinen Stromverbrauch sehr genau, lässt sich bei diesen Pakettarifen ordentlich sparen. Doch übersteigt der Stromverbrauch die vereinbarte Menge kWh, ist der Mehrverbrauch oft sehr viel teurer. Verbrauch man die geschätzten Kilowattstunden nicht, bekommt man diesen Stromtarifen sein Geld nicht erstattet.

Ökostromtarife

Ökostromtarife sind gut für die Umwelt, weil der erzeugte Strom aus regenerativen Energiequellen, wie Wind, Sonne, Wasser ode Bioenergie stammt. Die meisten Stromanbieter haben inzwischen Ökostromtarife im Angebot, die sogar günstiger sind als Ihre konventionellen Stromtarife [Kohle, Atom, Gas]. Wer den Wechsel zu einem Ökostromtarif überlegt, sollte verstärkt einen Blick auf die Zertifikate und Gütesiegel werfen, denn nicht jeder Öko-Stromtarif fördert auch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sogenannte Klimatarife sind nur deshalb im Ökobereich zu finden, weil Co2-Zertifikate gekauft wurden, die das schädliche Klimagas ausgleichen sollen.

Heizstromtarife und Stromtarife für Nachtstrom

Heizstromtarife werden für  Nachtspeicheröfen, Wärmepumpen und Elektroheizungen angeboten – also alle Heizungen, die mit Strom betrieben werden. Das war lange sehr teuer, denn es gab kaum Alternativen zu den Stromtarifen vom Grundversorger, doch seit 2 Jahren werden von vielen Versorgern Heizstromtarife angeboten. Diese Tarife unterschieden sich in der Art , wie der Zähler den Heizstrom erfasst. Es gibt Eintarifzähler und Zweitarifzähler. Werden Wärmestrom und Haushaltsstrom gemeinsam gemessen oder gibt es 2 Zähler?

Stromtarif für Gewerbekunden

Bei Gewerbestromtarifen handelt es sich nicht um eine besondere Art Strom, sondern ein Angebot für gewerbliche Verbraucher. Das sind Geschäftskunden, Handwerksbetriebe bis hin zu Industrieunternehmen. Stromtarife für Gewerbe sind oft günstiger, weil sehr große Mengen Strom abgenommen werden, aber es gibt keine gesetzlichen Vorgaben, die für einen Gewerbestromtarif erfüllt werden müssen. Diese Regeln legt der Stromanbieter fest und ist oft nur auf eine bestimmte Mindestabnahme pro Jahr beschränkt.

Ganz einfach zum passenden Stromtarif

Stromtarife vergleichen ist ganz einfach. Unsere 3 Stromtarifrechner durchsuchen alle 18.000 Stromtarife und finden für Sie schnell und kostenlos die günstigsten Angebote nach Ihren persönlichen Vorlieben. Um die Stromtarife zu vergleichen geben Sie in den Tarifrechner nur Ihre Postleitzahl und den Jahresverbrauch in Kilowattstunden ein und schon nach ein paar Sekunden erhalten Sie eine Liste der Stromtarife beginnend mit dem günstigsten Angebot im Vergleich zum Grundversorgungstarif. Weitere Stromtarife werden aufsteigend nach dem Preis sortiert.

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Stromtarif Zusammensetzung: Grundpreis und Arbeitspreis

Der Grundpreis beim Stromtarif ist eine monatliche Anschlussgebühr, die der Kunde für die Bereitstellung des Stroms zahlt. Der Grundpreis ist unabhängig vom tatsächlichen Stromverbrauch. Der Arbeitspreis wird für den tatsächlich verbrauchten Strom  berechnet. Man zahlt einen festen Betrag pro Kilowattstunde.

Unser Tipp: Für Kunden mit einem hohem Stromverbrauch sind Stromtarife mit einem niedrigen Arbeitspreis von Vorteil. Kunden mit sehr geringem Stromverbrauch [z.B. Ferienwohnungen] haben sehr viel mehr von einem niedrigen Grundpreis.

Versorgungssicherheit beim Tarifwechsel

Beim Wechsel des Stromtarifs oder des Anbieters werden Sie nicht im Dunklen zu sitzen. Denn technisch ändert sich bei einem Wechsel nichts. Es gibt keine Umbauarbeiten, da alle Stromanbieter dasselbe Stromnetz nutzen. Es gibt nur eine Umstellung bei der Abrechnung. Auch eine schlechtere Stromqualität muss nicht befürchtet werden, da gibt es keine Unterschiede.