Strompreise vergleichen & informieren für 2017

In Deutschland gibt es fast 44 Millionen private Stromanschlüsse, die im letzten Jahr zusammen 144 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauchten. Damit sind die privaten Haushalte die zweitgrößte Verbrauchsgruppe in Deutschland (nach der Industrie). Nicht verwunderlich also, dass sich die 1.185 deutschen Stromanbieter um jeden Kunden bemühen und viele Versorger günstige Stromtarife anbieten. Nach einer kaum merklichen Entspannung bei den Energiekosten in 2015 haben die Strompreise für Haushaltskunden 2016 wieder zugelegt. Fast ein Drittel der Anbieter hat in diesem Jahr Preiserhöhungen von durchschnittlich 3 % durchgesetzt. Betroffen sind 17 Millionen Haushalte.

Wie TopTarif meldet, sind die Preise der Grundversorgungstarife um 1,3 % auf das jetzige Rekordniveau von 30,27 Cent pro Kilowattstunde (kWh) gestiegen – so hoch wie noch nie. Der Verivox-Verbraucherpreisindex, in dem Strompreise der Grundversorger und überregionaler Anbieter berücksichtigt werden, meldet einen Preisanstieg von 1,4 %.

Ein 3-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh zahlt derzeit rund 83,67 Euro im Monat für Strom und damit 21 % mehr pro Jahr als noch 2010.

Für 2017 haben bereits 281 Grundversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,5% angekündigt – das ist beinahe jeder dritte. Betroffen sind 10 Millionen Haushalte, die meisten davon in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. Der Spitzenwert liegt aktuell bei 14,9 % in Bayern.

Ticker: Änderung der Strompreise 2017 im Detail

strompreiserhoehungen 2017
Quelle: Strom-Report.de

+++ Die Stadtwerke München (SWM) erhöhen zum 1. Februar des kommenden Jahres ihre Strompreise für private Kunden um durchschnittlich 2,3 % +++ In Sachsen-Anhalt erhöhen zahlreiche Anbieter die Preise. Energieversorger enviaM erhöht den Grundpreis um 20 %. Betroffen sind knapp 800.000 Kunden. Kosten steigen um etwa 30 €/Jahr. +++ Die Stadtwerke Jena erhöhen die Strompreise zum 1. Januar. Der Ø 1-Personen-Haushalt zahlt 1,40 € pro Monat mehr. +++ Die Stadtwerke Dresden (DREWAG) erhöht die Strompreise zum Januar 2017 bei den Privatkunden-Tarifen. Die kWh wird 1,19 Cent teuerer. Eine vierköpfige Familie zahlt 55 €/Jahr mehr +++ Mainova passt Strompreise in Frankfurt an. 2-Personen-Haushalt im Classic-Tarif zahlt rund 5,7% mehr +++ Die Stadtwerke Brandenburg an der Havel ändern zum 1. Januar 2017 ihre Strompreise. Über alle Produkte hinweg wird die Kilowattstunde 1,34 Cent teurer +++ Die Stawag Stadtwerke Aachen AG hebt den Strompreis zum Jahresanfang 2017 um 0,56 Cent je Kilowattstunde an. Jährlichen Kosten für einen 4-köpfigen Haushalt erhöhen sich um 19,60 Euro. +++ Strompreise steigen in Potsdam. Grundpreis erhöht sich um 1,10 Euro im Monat. +++ EWE in Niedersachsen zieht die Strompreise ab Februar um 3,1 % an +++ Die Gemeindewerke Halstenbek heben die Strompreise zum Februar um 4,4 % an +++ Zum 01.03. erhöhen die Stadtwerke St. Wendel in Bayern die Strompreise +++ 4,2 % Strompreiserhöhung bei den Stadtwerken Gaggenau ab Februar +++ Kunden der Stadtwerke Grevesmühlen zahlen ab 01.02.2017 in der Grundversorgung 1,4 % mehr +++ Die 20.000 Stromkunden der Stadtwerke Döbeln müssen sich für kommendes Jahr auf steigende Strompreise einrichten. Je nach Verbrauch wir es 2017 zwischen 4 bis 11 € teurer. +++ Stadtwerke Weißenfels und Halle erhöhen die Preise.  2-Personen-Haushalt zahlt künftig knapp 13 €/Jahr. +++ Preissteigerungen zwischen 2 – 3% für Kunden der Stadtwerke in Köthen, Bitterfeld-Wolfen und Wittenberg +++ Die Energie- und Wasser Remscheid GmbH (EWR) erhöht 2017 den Grundpreis- und senkt den Preis für den tatsächlichen Verbrauch. Durchschnittsfamilie (3.500 kWh) zahlt pro Monat 1,70 € mehr. +++ Stadtwerke Lauterbach erhöhen zum 01.01.2017 die Strompreise: Grundpreis steigt um 1,49 € (brutto) pro Monat, Arbeitspreis bleibt stabil. +++ Strompreise steigen beim Energieversorger in Niebüll und Leck um rund 40 € im Jahr. +++ Stadtwerke Schweinfurt erhöhen zur Jahreswende die Strompreise. 3-Personen-Haushalt hat Mehrkosten von rund 47 € bzw. 4,8 % pro Jahr. +++  Ab 1. Januar zahlen die Kunden der Stadtwerke Pattling höhere Strompreise. Ein Durchschnitts-Haushalt wird mit knapp 50 € im Jahr mehr belastet. +++ In Neustrelitz wird der Strom teurer. Die Stadtwerke erhöhen zum 1. Januar 2017 die Strompreise um knapp 2 % +++ Die Stadtwerke Heidelberg passen zum 1. Januar 2017 die Strompreise in der Grundversorgung an. Der kWh-Preis steigt um 0,96 Cent brutto +++ Strom wird im kommenden Jahr bei den Stadtwerken Flensburg teurer. Eine Familie muss mit 4 bis 6,50 € Mehrausgaben pro Monat rechnen +++ Die Stadtwerke Ansbach müssen ihre Strompreise anpassen. Die Mehrkosten für den 3-Personen-Haushalt betragen 54,56 € im Jahr bzw. 4,55 € im Monat +++ Die Stadtwerke Bamberg aus Bayern erhöhen die Strompreise in der Grundversorgung ab Januar zwischen 8,8 und 9,5 % +++ Die Stadtwerke Heide müssen den Strompreis erhöhen. Zum 1. Januar wird die Kilowattstunde 28,35 Cent brutto kosten – und damit 1,77 Cent mehr als bisher +++ Kunden der Stadtwerke Leipzig müssen ab 2017 tiefer in die Tasche greifen. Der Grundpreis steigt brutto um 5,95 Euro im Jahr. Für die Kilowattstunde berechnen die Stadtwerke künftig 0,96 Cent mehr pro Kilowattstunde +++ Die Stadtwerke Neuburg erhöhen die Strompreise. Der Preis in der Grundversorgung steigt um 3,20 € auf knapp 11,70 € +++ In Furth wird der Strom ab Januar teurer Die Stadtwerke kommen 2017 um die Weitergabe steigender Unkosten an die Stromkunden nicht herum. Die Strompreise der Grundversorgung steigen um 0,83 Cent netto pro Kilowattstunde +++ Die Stadtwerke Dettelbach aus Bayern erhöhen die Strompreise in der Grundversorgung ab Januar um 15,2 % +++

 

Ersparnis beim Wechsel Durchschnitt 2016: 13 % Ersparnis + 10 bis 20 % Bonus

Jedes Jahr wechseln etwas mehr als 3 Millionen Stromkunden ihren Anbieter, weil sie kein Geld zu verschenken haben. Der durchschnittliche Preisunterschied zwischen den Grundversorgungstarifen und den günstigsten verbraucherfreundlichen Tarifen eines alternativen Stromanbieters lag im ersten Halbjahr 2016 bei 13%. Hinzu kommt im Durchschnitt ein Bonus zwischen 10 und 20%.

Die Bundesnetzagentur vergleicht seit 2008 die Strompreise und ermittelte, dass die Grundversorgung die teuerste Kategorie des Elektrizitätsbezugs für Haushaltskunden ist.

Niedrigere Preise können Haushaltskunden weiterhin durch eine Vertragsumstellung oder einen Lieferantenwechsel erzielen, wobei der Lieferantenwechsel i. d. R. die günstigere Alternative darstellt.

Bundesnetzagentur, Monitoringbericht 2014

Alle Strompreise und Rabatte ab 16.01.2017 für Deutschland
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Eigener Verbrauch
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DIE ENTWICKLUNG DER STROMPREISE

strompreise vergleich jahresverlauf
Strompreise 2006 – 2016

Seit der Liberalisierung des Strommarktes können Verbraucher ihren Versorger frei wählen, was Spielraum für mehr Wettbewerb bietet.

Doch die Strompreisentwicklung nach oben ließ sich in den vergangenen Jahren nicht aufhalten. Trotz Liberalisierung und gestiegenem Wettbewerb auf 1.185 Stromanbieter haben die Strompreise seit Beginn der Energiewende stark angezogen, was insbesondere an der EEG-Umlage liegt.

2013 haben sich die Strompreise deutlich verändert. Zum Jahreswechsel 12/13 wurde die EEG-Umlage um rund 47 Prozent erhöht: Zahlten Stromverbraucher 2012 noch 3,59 Cent pro Kilowattstunde, waren es 2013 bereits 5,28 Cent/kWh. 2014 stieg die Umlage dann sogar auf 6,24 Cent. Daraufhin haben viele Stromanbieter wieder ihre Preise nach oben korrigiert, obwohl die stark gesunkenen Einkaufspreise an der Börse diese Anhebung ausgeglichen hätte. Die Großhandelspreise fielen unter die 3-Cent-Marke (pro Kilowattstunde).  2015 blieben die Strompreise zum großen Teil stabil. 2016 waren die Netzentgelte ausschlaggebend für den Anstieg der Strompreise um – bisher – durchschnittlich 1,3 %.

2017 werden die Strompreise wieder kräftig steigen. EEG-Umlage und Netzentgelte sind die Preistreiber. Im Bundesdurchschnitt können Verbraucher mit Steigerungen um 10 % rechnen.

Ein kurzer Einblick: Der Börsenstrompreis

An der Strombörse kaufen die Energieversorger kurzfristig (Spotmarkt) oder langfristig (Terminmarkt) ihren Strom ein. Die Strompreise an der Börse waren im Februar wieder auf das Niveau von 2002 gesunken und hatten damit ein historisches Tief erreicht. Im März sind die Preise wieder leicht gestiegen. Der durchschnittliche Börsenpreis für eine Kilowattstunde (kWh) Grundlaststrom betrug im März  2,43 Cent. Im Vergleich zu März 2015 ist der Strompreis um 22 bis 25 % gesunken – innerhalb eines Jahres . 

Strompreis für 2017 inklusive 12 Monaten Preisgarantie
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Die Zusammensetzung des Strompreises

strompreis zusammensetzung 2016
Bestandteile des Strompreises

Der Strompreis für Haushaltskunden setzt sich aus den Kosten für Stromerzeugung/-beschaffung, Vertrieb, Netzentgelten, Steuern, Umlagen und Abgaben zusammen.

Mehr als die Hälfte der Kosten [54%] entfallen auf die sogenannten staatlich veranlassten Preisbestandteile. Das sind Steuern, Abgaben und Umlagen.

Der Stromanbieter bekommt ein Viertel für die Stromerzeugung oder den Stromeinkauf. Diese 21,3 % sind der Teil des Strompreises, den der Stromanbieter aktiv beeinflussen kann. Das sind zurzeit im Durchschnitt 6,1 Cent pro Kilowattstunde. Der Großhandelspreis (Einkaufspreis für Strom an der Strombörse) lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 3,3 Cent. Da bleibt ein Spielraum für Preissenkungen von maximal 3,9 Cent (abzüglich Vertriebskosten und Gewinn).

Die verbleibenden 24,7 % des Strompreises bekommt der Netzbetreiber für Netzentgelte, Messung und Abrechnung. Die Netzentgelte sollen die Kosten für Bau und Betrieb der Stromleitungen abdecken. Deren Höhe wird vom ortsansässigen Netzbetreiber festgelegt und von der Bundesnetzagentur reguliert.

Preisbarometer: Strompreise und Ersparnis

Strompreisvergleich_Karte
Strompreise und Ersparnis im Vergleich

Stromkunden können in Deutschland je nach Versorgungsgebiet aus durchschnittlich167 Anbietern wählen, wie Check24 meldet. Für Verbraucher zahlt sich dieser Wettbewerb aus, denn in fast allen Bundesländern spart ein Stromanbieterwechsel ein Drittel der Kosten.

Da vorerst nicht mit einer großen Entlastung zu rechnen ist, weder vonseiten der Grundversorger noch durch Senkung der Steuern und Umlagen, sollten Sie die alternativen Stromanbieter im Auge behalten. Ist ein günstigeres Angebot in Sicht, sollten Sie den Versorger wechseln, aber dabei auf eine Preisgarantie achten.

Strompreise für die größten Städte inklusive Ersparnis in %

Den günstigsten Tarif haben wir am 25.06.2016 mit den Einstellungen für einen verbraucherfreundlichen Tarif ermittelt.
Strompreise in Deutschland
Strompreise BerlinGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single526 €313 €40 %
2 Personen754 €455 €40 %
4 Personen1210 €768 €37 %
Strompreise HamburgGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single518 €323 €38 %
2 Personen760 €464 €39 %
4 Personen1186 €789 €33 %
Strompreise MünchenGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single523 €330 €37 %
2 Personen728 €468 €36 %
4 Personen1138 €774 €32 %
Strompreise HannoverGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single523 €324 €38 %
2 Personen753 €467 €38 %
4 Personen1211 €783 €35 %
Strompreise KölnGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single520 €346 €33 %
2 Personen738 €478 €35 %
4 Personen1174 €772 €34 %
Strompreise LeipzigGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single557 €340 €39 %
2 Personen781 €483 €38 %
4 Personen1231 €799 €35 %
Strompreise DresdenGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single502 €337 €33 %
2 Personen711 €479 €33 %
4 Personen1128 €795 €30 %
Strompreise FrankfurtGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single529 €315 €40 %
2 Personen758 €457 €40 %
4 Personen1217 €768 €37 %
Strompreise StuttgartGrundversorgerGünstigster TarifGespart
Single542 €332 €39 %
2 Personen766 €482 €37 %
4 Personen1213 €816 €33 %

Strompreise vergleichen mit dem Stromrechner

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Oft gestellte Fragen zu den Strompreisen

Was ist der Strompreisindex?

Der Strompreisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass der durchschnittliche Strompreis von 2000 bis 2014 um 106 Prozent gestiegen ist.

Der Index für den Strompreis wird bundesweit ermittelt unter Berücksichtigung des jeweiligen Grundversorgungstarifs, des günstigsten Alternativtarifs des Grundversorgers und die zehn günstigsten Stromtarife anderer Anbieter. Eine online Übersicht finden Sie hier.

Wie läuft das mit dem Sonderkündigungsrecht beim Strom?

Sie haben eine Strompreiserhöhung bekommen? Das ist Ihre Chance, den unliebsamen Stromanbieter los zu werden. Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht.
Stromverträge haben oft eine Mindestvertragslaufzeit und eine Kündigungsfrist. Wenn Ihr Stromanbieter jedoch die Preise erhöht, haben Sie als Stromkunde ein Sonderkündigungsrecht. Sie können also den Vertrag kündigen, selbst wenn er eigentlich noch länger laufen sollte.
Handeln Sie schnell, sobald Sie von der Preiserhöhung erfahren, denn die Kündigungsfrist beträgt i.d.R. nur 14 Tage. Kündigen Sie schriftlich [am Besten per Einschreiben] unter Berufung auf Ihr Sonderkündigungsrecht [§ 41 Abs. 3 EnWG].

Normalerweise übernimmt beim Anbieterwechsel der neue Stromanbieter die Kündigung beim alten Versorger. Bei einer Preiserhöhung ist die Frist für eine Sonderkündigung des Vertrages sehr kurz, sodass es besser ist, selbst zu kündigen, damit diese Frist nicht verstreicht.

Betreff: Außerordentliche Kündigung meines Stromvertrags

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der von Ihnen angekündigten Strompreiserhöhung zum  16.01.2017 mache ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch und kündige den mit Ihnen geschlossenen Stromvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Termin.

Meine Kundennummer:
Meine Zählernummer:
Meine Adresse:

Bitte senden Sie eine schriftliche Bestätigung meiner Kündigung mit Angabe des Kündigungstermins an die oben genannte Adresse.

Mit freundlichen Grüßen,

Datum, Unterschrift

Was sind Grund- und Arbeitspreis beim Strompreis?

Die oberhalb beschriebene detaillierte Zusammensetzung des Strompreises ist den wenigsten Stromkunden bekannt. Bei Abschluss eines Stromvertrages wird stattdessen von einem Grund- und einem Arbeitspreis gesprochen.
Der Arbeitspreis wird für die tatsächlich verbrauchte Menge Strom in Rechnung gestellt und wird in Kilowattstunden [kWh] gemessen. Der Grundpreis ist ein fester monatlicher Betrag und verbrauchsunabhängig. Er wird also auch berechnet, wenn gar kein Strom verbraucht wird.

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Nachrichten zum Thema Strompreise

Stromnetz-Ausbau: Strompreise steigen durch Erdkabel-Vorrang weiter an

Der Bundestag hat ein neues Gesetz zum Energieleitungsbau verabschiedet, das vorsieht, die drei geplanten Stromtrassen, die den Süden Deutschlands mit Strom aus dem Norden versorgen sollen, vorrangig unter der Erde verlegen zu lassen. Mit der so gegebenen Planungssicherheit kann der Netzausbau zügig vorangetrieben werden. Gleichzeitig werden sich durch diese Entscheidung aber auch die Strompreise weiter erhöhen, da die zuständigen Übertragungsnetzbetreiber die Kosten nicht allein tragen, sondern im Rahmen der Netzentgelte auf die Strompreise für Verbraucher umlegen werden.

Ihre Meinung zum Thema Strompreise

HFG
Die Energiewende wird immer immer ungerechter. Den Ausbau des Stromnetze zahlen vor allem Leute wie ich, die auf dem Land wohnen, da wo die riesigen Mengen Energie nicht gebraucht aber produziert werden. Die Netzgebühren sind Teil der Strompreise und die variieren extrem pro Bundesland. Die Subventionen der Industriebetriebe treiebn die Strompreise ebenfalls in die Höhe.
Grips600
Wir zahlen völlig überteuerte Strompreise. Die Strompreise für Privatkunden sind glatt doppelt so teuer wie in anderen EU Länder.
Maike. P.
Die Strompreise erhöht sich ständig und ich muss jährlich nachzahlen bei der Endabrechnung und werde monatlich pauschal höher gestuft , auch bei gleichen Verbrauch wie all die Jahre vorher.
Bernstein
Bin gespannt, was denen in diesem Jahr einfällt, um von den astronomischen Strompreisen abzulenken. Im kommenden Jahr ist Wahl, da werden die Strompreise dann bestimmt nicht steigen.