2019-01-18

Smart: So wohnt man 2018 in Deutschland

Smart HomeIntelligente Häuser werden schon bald nicht mehr die Ausnahme sein, denn die Anzahl sogenannter Smart Homes sollen sich innerhalb von fünf Jahren mehr als verdreifachen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte im Auftrag von RWE und dem Züricher Zukunftsinstitut „future matters“.

50 Prozent der Haushaltsgeräte vernetzt bis 2018

Die Studie erwartet für die kommenden vier Jahre einen rasanten Zuwachs an vernetzbaren Haushaltsgeräten. So sollen bereits 2018 mehr als 50 Prozent aller neuen Elektrogroßgeräte (Waschmaschine, Kühlschrank,uvm) und Unterhaltungselektronik über das Internet zu steuern oder untereinander vernetzt sein.

Diese Entwicklung wird durch die zunehmende Anzahl der Tablet- und Smart-Phone-Nutzer und die Verbreitung von schnellen Funkstandards wie WLAN, Bluetooth und LTE unterstützt. Damit steigt auch die Nachfrage nach der Steuerbarkeit der Geräte.

„Unsere Kinder wachsen als künftige Generation E in eine Zukunft, die zunehmend erneuerbar, effizient und elektrisch ist“, prognostiziert Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG.

Weichenstellung für eine autarkere Energieversorgung

Die Studie untersuchte außerdem Entwicklungen im Bereich dezentrale Energieversorgung und sieht dort einem deutlichen Wachstumstrend entgegen, der durch sinkende Preise für regenerative Energieerzeugungsanlagen und lokale Stromspeicher verstärkt werde.

Ein wichtiger Faktor für den rasanten Anstieg sei jedoch ein konsequenter Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland. Durch Förderung der richtigen Maßnahmen könnten bis 2020 bereits rund 1,5 Millionen Haushalte mit Smart-Home-Lösungen ausgestattet sein.